Exkursion zum „Tag der offenen Tür“ des Garchinger Wissenschaftscampus

Am 22. Oktober 2016 besuchten  interessierte Byte Factory Mitglieder den Garchinger Wissenschaftscampus – eines der größten Zentren für Wissenschaft und Lehre in Deutschland. An diesem Tag hatten mehr als 30 Forschungseinrichtungen und forschungsnahe Unternehmen des Campus ihre Türen geöffnet und luden die Besucher  auf eine faszinierende Reise in die Welt der Wissenschaft ein. Man konnte den größten Standort der Technischen Universität München, Institute der Max-Planck-Gesellschaft, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften sowie zahlreiche weitere renommierte Institute und Unternehmen besichtigen.

Beginnend mit Besichtigung verschiedener Ausstellungen der Fakultät für Mathematik und Informatik, ging es weiter mit einer gemeinsamen Tour durch das eindrucksvolle Leibniz Rechenzentrum der bayerischen Akademie der Wissenschaften. Dort konnte man unter anderem den ‘’Super-MUC’’ bestaunen – nach wie vor einer der schnellsten Rechner Europas.  Selbst eine einstündige Tour ließ die Ausmaße des Rechenzentrums nur erahnen. Teile der Infrastruktur wurden gezeigt und detailliert erklärt. Speziell das riesige Kühlungs- und Energierückgewinnungssystem war besonders eindrucksvoll – bei 10 Millionen Euro Stromkosten pro Jahr auch dringend nötig. Im Zentralinstitut für Medizintechnik waren innovative Technologien für Therapie und Diagnostik zu bestaunen und Forschungsbegeisterte hatten die Möglichkeit sich selbst an kleinen Experimenten zu versuchen.

Bei einem anschließenden Rundgang durch die Fakultät für Maschinenwesen konnte man die verschieden Ausstellungen der einzelnen Lehrstühle und Institute bestaunen. Besonders interessant waren die verschiedenen Demonstrationsanlagen zu Automatisierung und Industrie 4.0, sowie die Roboter vom Lehrstuhl für Regelungstechnik. Das Formula Student Team TUM stellte ihr Gegenstück zum LA eRacing-Kart vor und zeigte dessen hervorragende Leistungen. Jedes Jahr bauen die Studierenden einen neuen Rennwagen mit Verbrennungsmotor bzw. Elektroantrieb und erzielen damit sowohl in nationalen als auch in internationalen Wettbewerben viele Erfolge.

In einem persönlichen Gespräch mit einer studentischen Forschungsgruppe der Fakultät für Maschinenwesen konnten abschließend Einblicke in die Konstruktion und Produktion von autonomen Drohnen für Rettungseinsätze gewonnen werden.

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