NWERC Programming Contest in Bath

Wie auch im vergangenen Jahr möchten wir euch eine kleine Erlebnisgeschichte der Teilnehmer des diesjährigen NWERC’S mit auf den Weg geben. Der Contest fand vom 24. November 2017 bis zum 27. November 2017 an der University of Bath statt.

 

Freitag: Tag 1 “Die Anreise”

Zum NWERC ist das Mitbringen einer eigenen Tastatur und eines 20 seitigen Reference-sheets eigentlich als Hilfsmittel üblich. Am Flughafen München angekommen, wurde allerdings die Abstinenz dieser beiden wichtigen Utensilien festgestellt. Vermutlich hieß das Team auch gerade deswegen JustVisitingEngland2ndTime. Im Verlauf der Reise stellte sich jedoch heraus, dass auch ohne Hilfsmittel eine erfolgreiche Teilnahme möglich war.

Während wir auf den Flug nach London Heathrow warteten beschäftigten uns im wahrsten Sinne des Wortes Gespräche über Gott und die Welt.

Wie es sich für einen guten Coach gehört, flog dieser (ungewollt und ohne Zusatzkosten) Business-Class und konnte somit den Fast-Track beim Check-In nutzen.

Auf 111672 m Flughöhe konnte es dann schon mal zu leichten Sonnenbrand-Erscheinungen kommen. Diese wurden aber bereits beim Flug über Englisches Territorium zunehmend vom aufkommenden Nebel verbannt.

In Heathrow gelandet machen wir uns auf den Weg unsere Mietwagen abzuholen. Was zu diesem Zeitpunkt niemand wusste: Die Wagen unterlagen leider einem Downgrade von Seiten des Vermieters. Dennoch ließen wir uns nicht aus dem Konzept bringen und versuchten das Beste aus der Sache zu machen.

Der Verkehr in England ist zwar falsch und man fährt nach unserem Empfinden auch auf der falschen Seite, aber alles in Allem schafften wir es mit etwas Verspätung durch den ein oder anderen Stau sicher an unser Ziel (dem ehemaligen Pfarrheim in Monkton Farleigh).

Anschließend fanden wir uns an der University of Bath zu einer gut organisierten Anmeldung der Teams ein. Obwohl wir darüber hinaus großzügig mit Lebensmitteln versorgt wurden, suchten wir im Anschluss den Campus-Supermarkt auf um eiserne Reserven für die kalten Folgetage zu besorgen.

 

Samstag: Tag 2

Während die Landshuter bereits auf den Contest warteten, nutzen andere Teams die Zeit für die Late Registration. Anschließend wurde das Contest System nochmals erklärt und dann von den Teilnehmern ausgiebig getestet.

Zur Mittagszeit wurden wir mit Snacks und einem spannenden technical Talk der Firma J.P. Morgan zum Thema “Stock picking with Deep Learning” bei Laune gehalten.

Zur Entspannung fuhren wir anschließend in die Stadt und stöberten durch den Weihnachtsmarkt.

Dort gab es eine vielseitige Auswahl an Produkten, aber besonders ins Auge stachen hölzerne Krawatten sowie deutscher Glühwein mit Schuss.

An diesem Abend fand darüber hinaus ein Dinner für die Teams sowie die Mitarbeiter des Sponsors statt. Diese Gelegenheit nutzen viele Teilnehmer um sich mit anderen Contestants über die gesammelten Erfahrungen auszutauschen.

 

Sonntag: Contest

Im Gegensatz zum letzten Jahr waren alle unsere Teams pünktlich zum Contest vor Ort. Acht andere Teams schafften das aufgrund der durchwachsenen Busanbindung leider nicht, weshalb es zu einer 15 minütigen Verzögerung kam.

Während sich die Teams den Aufgaben widmeten trafen sich ebenfalls alle Coaches und wurden über Neuigkeiten zum aktuellen Stand des NWERC informiert. Auch nähere Informationen zum nächstjährigen Contest in den Niederlanden wurden erläutert.

Ein Landshuter Team konnte den Contest mit 3 erfolgreich gelösten Aufgabenstellungen abschließen. Abschließend fuhren wir mit den Autos zu einem nahegelegenen indischen Restaurant. Dort ließen wir den Abend kulinarisch ausklingen und läuteten so langsam das Ende unserer Reise ein.

 

Montag: Rückreise

Auf der Rückfahrt nach London Heathrow machten wir noch einen Umweg zu Stonehenge, während wir zeitweise durch Militärgebiet fuhren. Dabei bekamen uns auch einige Soldaten bei Übungen zu sehen. Anschließend lag noch die Universität in Reading auf dem Weg, welche uns den ein oder anderen Wortwitz á la „Can you even read, bro?“ bescherte.

Vor Ort besuchten wir die Fakultät für Informatik, an der uns ein überaus stolzer Hausmeister jedes Zimmer fein säuberlich vorstellte. Ein weiteres Highlight war der Besuch der riesigen Bibliothek der Fakultät, in der zu diesem Zeitpunkt jedoch einige bauliche Veränderungen unternommen werden.

Unser letzter Meilenstein vor Erreichen von London Heathrow war das Windsor Castle.

Während des Security Checks am Flughafen wurde es kurz spannend, da die Passagiere wegen des Anrufs eines Professors im Security Bereich nochmal ordentlich durchgecheckt wurden.

Mit 40 Minuten Verspätung flogen wir schlussendlich los, um mit 3 Minuten Vorsprung deutscher Zeit zu landen.

Alles in Allem hatten wir ein geniales Wochenende in England und eine Menge Spaß.

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